Coaching

Coaching kann übersetzt werden mit  „betreuen“, „beraten“ und „trainieren“.

Coaching ist die beraterische Begleitung und Unterstützung eines Menschen bei der Bewältigung seiner beruflichen Rolle durch den Aufbau einer ganz bestimmten zusätzlichen Arbeitsbeziehung, ganz gleich aus welchem Anlass und mit welchem Ziel.

Coaching Anlässe
Allgemein lassen sich zwei Formen unterscheiden:

Coaching ist die professionell betriebene personzentrierte Einzelberatung von Menschen zu der Frage, wie diese in schwierigen Situationen ihre berufliche Rolle handhaben.

Coaching ist eine Lernaktivität „along the job“, der Klient soll während der Beratungsarbeit in seinem Metier arbeitsfähig bleiben. In vertraulichen, persönlichen Gesprächen werden persönliche Fragestellungen geklärt und verschiedene Handlungsalternativen abgewogen. In einem guten Coaching kommt es bei Klienten häufig zu einem ausbalancierten Wechsel von Phasen der Verhaltens-Verunsicherung und solchen der Verhaltens-Stabilisierung. Den Klienten sollte genügend Zeit bleiben, die Impulse aus dem Beratungsgeschehen auch im Arbeitsalltag zu testen und zu erproben. Deswegen liegen zwischen den Sitzungen häufig mehrere Wochen, was wiederum zu einer Sitzungsdauer von mindestens zwei Stunden führt, weil die erlebte Realität vom Klienten ja berichtet und beraterisch ausgewertet werden muss.

Der Coach ist dabei Sparrings-Partner. Er unterstützt dabei Potenziale zu erkennen und optimal zu nutzen.

Sie wählen mit Coaching eine individuelle und sehr gezielte Form der persönlichen Weiterentwicklung, die der Situation erfahrener Führungskräfte in besonderem Maße gerecht wird.

Nach dem Abschluss eines Coachings muss überprüft werden, ob es denn etwas gebracht hat. Es braucht daher eine klar überprüfbare Zielsetzung, also ein wohldefiniertes Problem als Gegenstand des Coachings.

Vier Gesprächsstufen sollten beim Coaching aufeinander folgen:

1. Beziehungsklärung und Information über Coaching
Im Anfang Unsicherheit auf beiden Seiten.
Klären: Um was soll es gehen? Was kommt da auf mich zu? Wie wollen und können wir zueinander stehen?
Information sollte gegeben werden über Verantwortlichkeit, Fokus, Beschränkungen, Schweigepflicht.

2. Entwicklungs- und Problemfelder abstecken
Alltag reflektieren, Gefühle kennenlernen, Perspektiven klären, Potentiale ermitteln, Schwächen erkennen, Problemfelder beschreiben.
Ziel: Der Klient soll verstehen lernen, Einsichten gewinnen, Lösungswege suchen und diese dann mit etwaiger Hilfe des Coachs auch gehen.

3. Klären
Hier werden die Ursachen und Hemmnisse, die einer Entwicklung entgegenstehen und Probleme und Konflikte schaffen, herausgearbeitet.
Was ist das eigentliche Problem?
Wer hat das Problem?
Wer ist an der Verursachung beteiligt?
Wie wollen Sie mit diesem Problem umgehen?
Was löst das für Gefühle aus?
Wenn Sie könnten, was würden sie tun?
Was ist das eigentliche Ziel?
Was glauben Sie, um was geht es der Unternehmensleitung?

Ziele werden nochmals überprüft: Sind sie präzise, konkret, erreichbar, nachprüfbar? Was hat die Zielerreichung gefördert bzw. behindert?

Veränderungsschritte werden geplant:
Was kann ich selbst tun?
Wie kann ich es tun?
Wie lange darf es dauern?
Wer unterstützt?
Wer oder was hindert?

4. Transfer
Vereinbarte Ziele werden überprüft.
Erfolge festgehalten.
Die Art und Dauer der weiteren Coaching-Schritte wird besprochen.

In welchen Situationen ist Coaching sinnvoll?
1. Veränderungen aktiv gestalten wollen
2. Führungswechsel. Wo liegt das Konfliktpotenzial in ihrem neuen Umfeld? Wie passt Ihr Führungsstil dorthin?
3. Feedback konstruktiv nutzen wollen.
4. Ihre persönliche Situation klären wollen. Wie können Sie Ihre Zufriedenheit erhöhen? Welche Ursachen haben Stress und Belastung? Welche Wege zur Verbesserung gibt es?
5. Konflikte konstruktiv angehen und lösen wollen. Wie stehen Sie selbst, wenn Ihre Mitarbeiter Konflikte untereinander haben? Woran krankt die Zusammenarbeit mit den Kollegen? Wie können sie zur Klärung beitragen?
6. Neue Projektaufgabe. Mit welcher Strategie gehen sie an die neue Aufgabe heran? Wo liegen die Fallen?
7. Interkulturelle Zusammenarbeit

Ergebnisse personzentrierten Coachings: